Montag, März 28, 2016

Vegetarischer Käse

Vegetarischer Käse

  • 1 l Sojamilch aufkochen und mit dem 
  • Saft einer Zitrone unter langsamen Umrühren vermischen. 
  • Nun vom Feuer nehmen und noch etwas weiter rühren, bis sich eine gewisse Dicke einstellt. Der Masse eine viertel Stunde Ruhe gönnen. Dann wie bei jeder Quarkgewinnung den Käse über Nacht abtropfen lassen, das gibt dann ca. 450-500 g Frischkäse. 
  • Abschließend würzen nach Geschmack und im Kühlschrank aufbewahren.

Dienstag, März 15, 2016

Liptauer Käse selbst gemacht

Um diesem zu zubereiten benötigt man gesalzenen Frischkäse aus Schafsmilch. Alternativ ginge dann trockener Quark, also nicht das komische nasse Zeug aus dem Kühlregal, dass kann man erst einmal abtropfen lassen. 


250 g Quark durch ein Sieb drücken, 
125 g Butter auslassen und schaumig rühren, zum Quark geben.
125 ml saure Sahne unterrühren. Das Ganze vermischen  mit 
1/2 EL ungar. Paprikapulver, 
2 TL gemörserter Kümmel (da kommen die Aromen besser raus finde ich und nicht jeder mag die Körnlein zwischen den Zähnen stecken haben). Außerdem 
1 kleine klein geschnittene Zwiebel und 
1 TL Tafelsenf. Wer mag gibt noch 
1 TL gehakte Kapern zu und  / oder einige klein gehackte Sardellen. 

Zu einer glatten Masse verarbeiten, im Kühlschrank fest werden lassen. Dann stürzen und zu einer (traditionellen) Kuppel formen, mit Schnittlauch bestreuen und zu kräftigen Brot und Bier servieren. 

Montag, März 14, 2016

Der Tannen Tau - Gedicht

Im gleißend Morgenlichte
da hab ich es gesehen:
An dunklen, grünen Tannen
viel Wassertröpfchen stehen.

Der Nebel brachte sie dahin
und auch auf Wald und Wiesen.
Aus funkelnd Kugeln wurde Eis,
aus Kleinen wurden Riesen.

Sie hängen da wie Eine,
zusammen sind sie groß,
an der gewaltgen Tanne
all aus der Erde Schoß

So wie es über Nacht gekommen
verschwand es mit dem Lichte,
Doch fühlbar ist ein Neubeginn,
so wars schon oft in der Geschichte.

Mit jedem neuen Nebel
werden ihrer immer mehr
Wenn genug beisammen sind,
Vertreibt kein Flimmern mehr das Heer.

Hetze, Lüge, Kriegsgeschrei,
der Schrecken aller Mütter,
aus vielen tausend Kehlen schallt
Tosend wie ein Gewitter.

Nicht das Klagen unsrer Kinder,
nicht das Mahnen unsrer Alten
nicht das Wehe! unsrer Mütter
wird vom Kampfe uns abhalten.

Falsch Zeugnis bringet Hass,
und schrecklichste Gefechte.
Wenn sie all' gefallen sind,
weiß keiner: wer war denn nun der Rechte?

Schuldig ist, wer es getan,
und die, die sahen auch nur zu,
Unter einem Leichentuche
finden endlich alle Ruh'.