Mittwoch, Juli 15, 2015

Die Auferstehung der Tinkturenpresse

Lange warten mußte ich, sehr lange. Bei einer Auktion im Juni hatte ich es geschafft, das lange Warten wurde belohnt. Nach einer Woche warten kam sie an. Ja, sie sah schon sehr mitgenommen aus und stank zum Erbarmen, die Welle hatte Spiel. Zu allem Überfluss war auch noch ein Hebel abgebrochen. Ich hatte keine Zweifel, das gute Stück würde bald wieder in den Dienst genommen werden können. Das Angebot der Herstellerfirma ist für so einen Kleinkrauter wie mich gewiss nicht günstig. Also: selbst ist die Frau und der Mann:-). Danke an dieser Stelle für die fachmännische Reparatur durch meinen Göga. Dank auch an den Mechaniker der Herstellerfirma für seine Tipps.

Die Tinkturenpresse stammt aus dem Jahre 1986 und wurde in einer Apotheken eingesetzt. Man bekommt ca. 2 Liter Füllgut hinein, das vollhydraulisch mit einem Höchstdruck von 450 bar ausgepresst wird. Die Presse entwickelt eine Pressdruck von 7 Tonnen. Der spezifische Flächendruck beträgt 35 kg / cm². Sie besteht aus Hütten-Silumin gefertigt.



  1.  Auseinander nehmen  
  2. Gründliche Reinigung
  3. Begutachten des Schadens
  4. Entfernen der defekten Welle, Mechaniker beauftragen eine Neue zu drehen. 
  5. Einbau der Welle 
  6. Auswechseln aller Dichtungen
  7. Entfernen der Bodenplatte, 
  8. erneute gründliche Reinigung
  9. Neue Standplatte mit PVC-Bodenbelagsrest bekleben
  10. Seiten und Unterseite der Standplatte mit Weißöl imprägnieren
  11. Platte montieren ( in meinem Fall mit Spezialkleber ankleben)
  12. Einfüllen von "Medizinischem Weißöl" in Lebensmittelqualität in den Zylinder
  13. testen & freuen


blitzblank
Funktionstest
Abgebrochener Hebel wurde mit
2-Komponenten-Kleber
geklebt,
hält bombenfest. 


ausgepresste
Beinwellwurzel

Mittwoch, Juli 01, 2015

Krebs behandeln mit pflanzlichen Salben

Manche Sachen – bewährt seit Generationen – geraten in Vergessenheit, überleben im Wissensschatz mancher Kräuterkundiger, fristen ein geheimes, hilfreiches Schattendasein. Das was ich zuerst über die mir bekannte „Schwarze Salbe“ las waren entweder vollmundige Heilsversprechen oder die deutliche Warnung vor unberechenbaren Wirkungen. Die Wahrheit ligt immer irgendwo dazwischen, umso mehr freut es mich, dass Frau Naiman sich den pflanzlichen Salben annahm, deren Geschick und die damit verbundenen Doktoren, Heiler und Heilkundigen mit ihren Therapieansätzen und Überlegungen sehr ausführlich, klar und verständlich dargelegt hat, so dass alle Fragen beantwortet werden. Die Wirkungsweise, die Erklärung zu allen verwendeten Heilpflanzen und Ingredienzien, die Herstellung der Salbe(en), verschiedene Rezepturen, die einzelnen Schritte des Heilungsfortschritts, alles wird ganz genau erklärt. 

Damit man das Ganze – wenn man sich traut – auch selbst anwenden kann (am besten in Verbindung mit einem ganzheitlichen Therapeuten), geht es ab Kapitel 10 um die Heimanwendung. Der Leser bekommt mit dem Buch eine bewährte Möglichkeit aufgezeigt, sich von schwerwiegenden Erkrankungen zu heilen. 

Frau Ingrid Naiman hat mit diesem Buch das fehlende Puzzleteil in der Phytotherapie geliefert, eine allumfassende Dokumentation zu Zug- und Heilsalben und zu Schälpasten. Ich bin sehr angetan von dem wirklich tiefschürfenden Wissen, welches untermauert wird durch eigene Erfahrungen und Fallgeschichten.

Verlagstext: 

Ingrid Naiman
Krebs behandeln mit pflanzlichen Salben
Bewährte phytotherapeutische Verfahren wieder entdeckt

ISBN 978-3-935767-10-1
277 Seiten, Hardcover (21,5 x 23,5 cm)

Leseprobe

Dieses Buch stellt fast vergessene, phytotherapeutische Alternativen zur konventionellen Krebsbehandlung vor: Salben und Pasten aus Heilpflanzen und -kräutern. Die Autorin hat zahlreiche Heilrezepte mit natürlichen Inhaltsstoffen von der Antike bis ins 20. Jahrhundert gesammelt und stellt die Rezepturen und ihre Anwendung ausführlich dar. So werden der alternativen Heilkunde neue Behandlungsmöglichkeiten erschlossen. Dieses Buch macht Ärzten und Therapeuten die Rezepturen erstmals in deutscher Sprache zugänglich.