Freitag, November 14, 2014

Yulstollen

Die Zeit rast dahin, schon ist der November halb herum, nun sollten die ersten Yulstollen
gebacken werden, damit sie bis Weihnachten genug Zeit zum Durchziehen haben. Dieses Jahr habe ich alle Rezepte gewälzt die ich finden konnte, miteinander verglichen und zu einem zusammengefasst. Und hier ist es:

Über Nacht vor dem Backen 150 g Sultaninen in 100 ml Rum oder Amaretto einweichen.

  • 1/4 l Mich etwas mehr als handwarm  erwärmen. Da hinein 
  • 1 Würfel Hefe bröckeln, 10 Minuten ruhen lassen.
  • 600 g Dinkelmehl in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Dort 
  • 85 g Rohrzucker und 
  • 2,5 g Salz geben sowie
  • das Mark einer Vanilleschote,
  • Je eine gute  Messerspitze Muskat, Koriander und Kardamom, außerdem
  • die abgeriebene Schale einer Biozitrone geben.


Auf den Rohrzucker die Hefemilch gießen und etwas unterrühren. 
Den Vorteig mit etwas Mehl bestäuben, die Schüssel abdecken, an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen. Wenn die Mehlschicht Risse bekommt hatte die Hefe genug Zeit zum Gehen.
  • 200 g Butter in Flöckchen und 
  • 1 Ei sowie
  • 2 Eigelbe zu den Zutaten in der Schüssel geben und alles miteinander verkneten, bis der Teig Blasen wirft. 
45 Minuten in Ruhe gehen lassen, danach erneut ordentlich durchkneten, für weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  • Je 100 g Zitronat und Orangenat und zusammen mit 
  • 150 g gehackten Mandeln auf die Arbeitsfläche geben und mit.
  • 20 g bittere Mandeln (auf der Reibe fein gerieben) in den Teig einkneten.
Nun vorsichtig die eingeweichten Sultaninen in den Teig einarbeiten. Aus dem Teigstück einen großen Stollen formen, diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Den Backofen vorheizen auf 165 Grad, auf der mittleren Schiene 60 min. backen. Auskühlen lassen und in Folie einschlagen. Vor Verzehr mit ausgelassener brauner Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.



Kommentare:

  1. Als die Mitarbeiterin des Bio-Bäcker-Standes auf dem Gemüsemarkt sagte, sie sei bis zum 9.12. erst einmal nicht da, schaute ich ziemlich ratlos aus – wo sollte ich denn in der Zwischenzeit hin und wieder leckeren Kuchen herbekommen? Selber backen lag mir nicht so, zumindest keinen Hefeteig. Doch auf die Zucker-Stollen aus den Supermärkten und wo es sonst noch Massenbackware gibt, wollte ich nicht zurückgreifen – dann lieber doch selbst backen!
    Da entdeckte ich Landeruns Yul-Stollen-Rezept mit guter Erklärung. Das Ergebnis: Selbst mir ist nach Landeruns Anleitung ein wunderbarer Hefeteig gelungen, allerdings reicherte ich diesen dann nicht mit klassischen Stollenzutaten wie Rosinen, Zitronat oder Orangeat an, sondern ich gab je 200 g zerkleinerte Datteln, Feigen und Mandeln hinzu sowie 2 Fläschchen Bittermandelaroma.
    Der Stollen schmeckt himmlisch, ist daher auch nicht mal mehr bis zur Hälfte vorhanden, obwohl bis Weihnachten noch über zwei Wochen Zeit sind.
    Also, Mäßigung ist angesagt und zum Glück naht der 9. Dezember – die Bio-Bäckerin ist wieder da, und es wird mir mit Hilfe ihres Kuchenangebots besser möglich sein, einen Rest des Stollens nach Landeruns Rezept bis zum Heiligen Abend aufzuheben. Oder ich müsste doch nochmal den Backofen anschmeißen und dann schon den nächsten Stollen in Angriff nehmen. Warum nicht?
    In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, die sich mit selbst gebackenen Leckereien, wie sie von Landerun in ihrer Hütte hergestellt werden, ganz besonders verzaubern lässt! Selbstgebackenes ist eben keine Massenware und kommt der Innigkeit von Weihnachten sehr entgegen.

    Das Nordlicht, 04.12.2014

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  2. Als die Mitarbeiterin des Bio-Bäcker-Standes auf dem Gemüsemarkt sagte, sie sei bis zum 9.12. erst einmal nicht da, schaute ich ziemlich ratlos aus – wo sollte ich denn in der Zwischenzeit hin und wieder leckeren Kuchen herbekommen? Selber backen lag mir nicht so, zumindest keinen Hefeteig. Doch auf die Zucker-Stollen aus den Supermärkten und wo es sonst noch Massenbackware gibt, wollte ich nicht zurückgreifen – dann lieber doch selbst backen!
    Da entdeckte ich Landeruns Yul-Stollen-Rezept mit guter Erklärung. Das Ergebnis: Selbst mir ist nach Landeruns Anleitung ein wunderbarer Hefeteig gelungen, allerdings reicherte ich diesen dann nicht mit klassischen Stollenzutaten wie Rosinen, Zitronat oder Orangeat an, sondern ich gab je 200 g zerkleinerte Datteln, Feigen und Mandeln und ein paar zerkleinerte Trockenaprikosen hinzu sowie den Inhalt von 2 Fläschchen Bittermandelaroma.
    Der Stollen schmeckt himmlisch, ist daher auch nicht mal mehr bis zur Hälfte vorhanden, obwohl bis Weihnachten noch über zwei Wochen Zeit sind.
    Also, Mäßigung ist angesagt und zum Glück naht der 9. Dezember – die Bio-Bäckerin ist wieder da, und es wird mir mit Hilfe ihres Kuchenangebots besser möglich sein, einen Rest des Stollens nach Landeruns Rezept bis zum Heiligen Abend aufzuheben. Oder ich müsste doch nochmal den Backofen anschmeißen und dann schon den nächsten Stollen in Angriff nehmen. Warum eigentlich nicht?
    In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, die sich mit selbst gebackenen Leckereien, wie sie von Landerun in ihrer Hütte hergestellt werden, ganz besonders verzaubern lässt! Selbstgebackenes ist eben keine Massenware und kommt der Innigkeit von Weihnachten sehr nahe.

    Das Nordlicht, 04.12.2014

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