Dienstag, März 25, 2014

Maminka Landmanns Johgurtkäse

1 l beste Vollmilch erwärmen. Wenn sich eine Haut bildet mit
500 g Naturjogurt (natürlicher Fettgehalt) dazu geben und gleichmäßig rühren, bis sich die Molke absetzt. 

Nun das Ganze in dem Topf abkühlen lassen, durch ein Käsesieb laufen lassen und dabei die Molke auffangen. Diese kann getrunken oder ins Badewasser gegeben werden. Nun zu den gut abgetropften festen Bestandteilen 
1/2 Becher Sahne geben gut verrühren und verkneten.
Salz nicht vergessen. 

Dann den Käse nach Belieben würzen: 

  • mit feingehackten Kräutern, 
  • frisch gepressten Knoblauch,
  •  Chili usw. 

Man kann den Käse in ein Model drücken, ausformen, ruhen lassen. 

Oder als großen Ball in Gewürzen, grob gemahlenen Pfeffer, oder Lauch wenden. 

In jedem Fall aber verbessert eine Nachtruhe den Geschmack des Käses. Haltbar ist er ca. eine Woche bis 10 Tage.

Samstag, März 15, 2014

Landis 5 Saatenbrot ohne Sauerteig

Brot, das macht mein  Bäcker, und der macht das gut. 

Aber wenn Zeit ist mache ich das nun selber. Teig kneten entspannt ;-) hab ich so für mich entdeckt. Und nachdem die Supraspinatus ausgeheilt ist  geht das auch wieder.


Hier mein Rezept:

  • 800 g Weizenkörner – mahlen zu Vollkornmehl
  • 100 g Roggenkörner ebenfalls mahlen zu Vollkornmehl

Die Mehle  in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung machen. Da hinein
  • 20 g Bierhefe aus der Brauerei (oder 1 Würfel frische Hefe)geben.
  • 300 g warmes Wasser abmessen. 
Einige Esslöffeln abnehmen, zu der Hefe in die Schüssel geben und mit etwas Mehl vermischen. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Zu dem restlichen Wasser
  • 2 EL Apfelessig geben und
  • 500 g Malzbier.  
Das Essig-Malzbier-Wasser in die Schüssel geben mit dem Hefeansatz und dem Mehl vermischen. Dabei gut 
  • 20 g (Rauch)Salz mit 
  • 1 El getrocknete Kräuter der Provence  und 
  • 4 Pimentkörnern im Mörser pulvern, hinzufügen, erneut gehen lassen..
  • 40 g Buchweizen schroten,
  • 80 g Hafer schroten
  • 40 g Dinkel ebenfalls schroten, außerdem
  • 1 El getrocknete Kräuter der Provence  
mit dem Ansatz in der Schüssel gut verkneten. 


  

Nun in eine Form geben, in den Backofen stellen zusammen mit einer Schüssel Wasser.  Den Backofen auf 200 Grad erwärmen, dann zurückstellen auf 175,  das Brot durchbacken. 

Klopfprobe! 

Bei mir hat das 40 min gedauert. Nach dem Backen aus der Form stürzen, mit Wasser einsprühen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.


Sonntag, März 09, 2014

Bierbrot mit Kümmel - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle


Zutaten

500 gWeizenmehl
2 TLBackpulver
1 TLSalz
2 TLHonig
1/4 lBier (am besten Pils)
100 gButter, 2 TL Kümmel

Zubereitung

Zutaten (außer Butter) in einer Schüssel vermischen und in die Kastenform geben. Die geschmolzene Butter über dem Brot verteilen. Etwa 1 Stunde bei 180 Grad backen, am besten warm essen.



(Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle: Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel, M. Flaig)

Samstag, März 08, 2014

Sauerkirschen-Quarkkuchen

Ein Mürbeteig trägt einen lecker-saftigen Quarkbelag, der mit Sauerkirschsaft etwas eingefärbt wurde.



So gehts:

Mürbeteig (ausreichend für eine 4 eckige Springform:

65 g zimmerwarme Butter mit 
50 g Vollrohrzucker, 
1 Ei, 
1/2 TL gesiebtes Backpulver und 
200 g gesiebten Dinkelmehl zu einem Teig verkneten und die Form damit auskleiden. (Form einfetten nicht vergessen)

Füllung:

500 g Quark mit 
1 Ei und
150 Gramm Rohrzucker sowie 
1 Vanillezucker verschlagen.

1 Glas Sauerkirschen in eine Durchschlag abtropfen lassen, den Saft auffangen. In einen Messbecher geben, auf 500 ml mit Rhabarbersaft (alternativ Apfelsaft) auffüllen. 

Davon einen dicken Saftpudding kochen: 

 8 Esslöffel Saft abnehmen und mit 
3 Teelöffel Speisestärke vermischen. Den restlichen Saft zum Kochen bringen und mit dem Speisestärkesaft verquirlen. Abkühlen lassen und unter den Quark ziehen. Die Kirschen hinzufügen und vorsichtig unterheben. Die Masse nun auf den Mürbeteig streichen und bei 160 Grad ca. 45 Backen.

Als die Alpenblumen noch Märchenwesen waren - Buchbesprechung

Wie bringt man Kindern die sie umgebende Natur ganz nah? Indem man Geschichten, phantastische Märchen erzählt. Ein Buch erzählt 15 solcher Märchen, schön geschrieben, spannend, es ist zauberhaft illustriert von Kerstin Ramm. Entdeckt habe ich es auf der Website des Echinomedia Verlages. Dies Buch entführt den Leser märchenhaft sanft auf eine Reise zu weisen Feen, bösen Zauberern, tapferen Rittern und holden Maiden, ganz wie es sich für ein Sagen-Märchen-Legenden-Buch gehört. Am Ende der Handlung steht der Anfang einer den Alpen ganz eigenen Pflanzenart, die nur hier wächst und sonst nirgendwo. Anschließend folgt eine genaue Beschreibung der Pflanze, bei der so manche interessante Besonderheit aufgezeigt wird. Stimmungsvolle Fotos machen das Buch so zu einem wunderbaren Vorlese- und Bestimmungsbuch für Pflanzenfreunde jeden Alters.
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Hinein schauen


Die Autorin

1934 in Ostpreußen geboren, 1944 Evakuierung nach Thüringen, dort Schulzeit, Lehre und Arbeit als Schriftsetzerin. 1955 Flucht aus der damaligen DDR nach Westdeutschland. Arbeit als Schriftsetzerin in verschiedenen Orten, später in verschiedenen Büros in Düsseldorf als Sachbearbeiterin. 1974 erster Urlaub in den Alpen, wo die Liebe zu den Alpenblumen begann. Seit Beginn Ihrer Rente lebt sie einen Großteil des Jahres in Südtirol. Dort ist sie seit 1997 auch ehrenamtlich im Arbeitskreis „Flora von Südtirol" des Naturmuseums Südtirol in Bozen tätig. 2006 veröffentlichte sie ein regionales Bergblumen-Bestimmungsbuch für den Vinschgau. Die wachsende Liebe zu den Blumen im Gebirge veranlasste sie, das märchenhafte Wesen hinter den Blumengesichtern zu erspüren. Das Ergebnis ist dieses Märchenbuch. (Quelle)


17×24 cm, 96 Seiten, 4-farbig, zahlr. Zeichnungen u. Fotos, Hardcover, Fadenheftung
ISBN 978-3-937107-17-2, 
Preis: 15,90 €

Mittwoch, März 05, 2014

Brötchensonne - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten



200
 ml
 Weizensauerteig, 
1/8
 l
Wasser
300
 g
glattem Mehl Type 700
300
 g
Mehl
50
 g
Haferflocken 
2
 TL    
Salz








Zubereitung

Am Vorabend werden 200 ml Weizensauerteig aus dem Kühlschrank mit ca. 1/8 l Wasser und 300 g glattem Mehl, Type 700 verrührt.

Am nächsten Morgen werden 300 g Mehl (das Selbe wie am Abend nehmen) mit 50 g Haferflocken vermischt und mit dem Teig des Abends und 2 TL Salz zu einem glatten, geschmeidigem Teig verarbeitet, aus welchem eine Rolle geformt wird. Diese dann in 12 gleich große Stücke teilen und daraus Brötchen formen, welche auf ein Pizzablech gesetzt werden. Wer mag bestreut mit Körnern, Käse, Kräutern. Das Pizzablech an einem warmen Ort stellen und die Brötchen etwa 2 Stunden gehen lassen.
Man kann das im Backofen machen, den man auf ca. 50°C aufhetzt, noch eine Schüssel mit heißem Wasser stellen, die feuchte Wärme beschleunigte den Gärvorgang. Vor dem Backen die Brötchen mit Wasser einsprühen. Dann bei 160 Grad (Heißluft) backen. Dabei noch etliche Male mit Wasser einsprühen. (lecker, locker)



(Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle: Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel, M. Flaig)

Dienstag, März 04, 2014

Holunderblütenbrot - Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle

Zutaten

1 kgMehl
600 mlMilch oder Buttermilch
40 gHefe
20 gMeersalz
10 gZucker
2  Zitronen; die abgeriebene Schale
14 St.Holderblüten
frisch oder
3 EL.Holderblüten, getrocknet

Zubereitung
Die Hefe in etwas lauwarmer Milch, den Zucker und das Salz in der restlichen Milch bzw. in der Buttermilch auflösen. Die Holunderblüten in abzupfen, mit dem gesiebten Mehl und der geriebenen Zitronenschale in eine Schüssel geben. Die Hefe hinzugeben und dann nach und nach die Milch hinzu, und anschließend zu einem elastischen Teig verkneten. Diesen lassen wir an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch (oder mit Plastikfolie) abgedeckt, 1 Stunde lang stehen.

Danach kneten wir ihn noch einmal ca. 8 Minuten lang kräftig durch und teilen ihn in 2 gleich große Stücke, die wir mit bemehlten Händen zu 2 Rollen in der Länge der Backform ausrollen. Dann fetten wir die Formen mit Butter ein, ebenso die Teigrollen von einer Seite, und legen Sie die Brote mit der eingefetteten Seite nach oben in die Formen, und lassen Sie die Brote abgedeckt2 Stunden lang gehen. In dem auf 200°C vorgeheitztem Backofen noch eine Schüssel mit Wasser stellen, die Brote auf der mittleren Schiene 45 Minuten goldbraun backen. Holunderblütenbrot ist ideal für: Sandwichs, Beilage zu Suppen und Salaten. Es schmeckt jedoch auch einfach mit Quark oder Milbenkäse belegt.




(Mühlenrezepte der Suxdorfer Mühle: Mit freundlicher Genehmigung von E. Oertel, M. Flaig)