Mittwoch, Juni 19, 2013

Schlagzeilen des Tages


Jeden Tag gibt es neue Nachrichten, manche davon schockieren, andere lösen Mitgefühl und andere Unverständnis, Wut oder ungläubiges Staunen aus. Beim surfen in den Weiten des Netzes fand ich den nachstehenden Witz, worüber ich mich wirklich kringelig lachte in Berücksichtigung der Schlagzeilen des Tages: Quelle: viehdeo.com

Mustafa, ein alter Araber, lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Eines Tages kommt er auf die Idee, dass er in seinem Garten Kartoffeln pflanzen möchte. Da er alleine ist, alt und schwach, schreibt er seinem Sohn, der in Paris studiert eine Email…

“Mein lieber Ahmed, ich bin sehr traurig. Ich schaffe es nicht mehr, in meinem Garten Kartoffeln zu pflanzen. Wärst Du hier, könntest Du mir helfen den Garten umzugraben. Dein Vater.”

Wenig später erhält der alte Mann eine Antwort seines Sohnes:

“Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ‘das Ding’ versteckt. Dein Sohn Ahmed.”

Keine halbe Stunde später umstellen Spezialeinheiten von FBI und CIA das Haus des alten Mannes. Sie stellen alles auf den Kopf, graben im Garten, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.

Am nächsten Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn:

“Lieber Vater, ich nehme an, dass der Garten jetzt komplett umgegraben ist und dass Du die Kartoffeln pflanzen kannst. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. In Liebe, Ahmed”

Dienstag, Juni 18, 2013

Gartenflieder- Blütensirup


Flieder-Sirup vom Gartenflieder

Ob weiße oder lila oder die dunkelroten Blüten, das ist völlig egal, der Geschmack ist "affengeil".

  • 1,5 Liter Wasser aufkochen.

In ein großes Glasgefäß:

  • 1 kg Zucker 
  • 20 g Zitronensäure
  • 1 Orange in Scheiben und 
  • von 20 Blütendolden, geerntet am Abend, die Blütlein einzeln abzupfen. 
  • Mit dem Zucker vermischen.
  • Das kochend heiße Wasser übergießen und abdecken. 2 Tage stehen lassen.
  • Aufkochen, einen Esslöffel Acetico Balsamico zugeben, umrühren, seihen und auf Flaschen ziehen. Passt ins Mineralwasser, in Sekt ect.

Freitag, Juni 14, 2013

Die Akelei - Hösenlätzli, Teufelsglocken

Rings ums Haus wächst auf einmal die Akelei. Voriges Jahr waren es noch recht wenige, dieses Jahr sind es richtig viele geworden, mittlerweile sind viele verschiedene Arten des Streuners angekommen und stehen gesellig beieinander im Halbschatten. Das ist mir ganz recht, denn wer Akelei im Garten hat, dem sind die Devas gut gesonnen, so heißt es. Die Akelei hat eigentlich einen schöneren Namen verdient, wie ich finde. Anscheinend lässt sich der Name herleiten von ihrem lateinischen Gattungsnamen "Aquilegia", was von "aquila" kommt und Adler bedeutet. Oder aber von "aquelegium" = Wasserbehälter, die schwebenden Blüten nannte man sie auch schon. Im Mittelalter war sie ein beliebtes Motiv zur Verzierung der dicken handgeschriebenen Bücher und findet sich neben Lilien und Nelken - Symbol der Reinheit - und Rosen. Die Pflanze ist eine 40 bis 80 Zentimeter hohe Staude, ihre Blätter sind gefiedert, die Blüten scheinen im lauem Winde zu nicken. Unter den Blumen die der Sommer schenkt ist die Akelei mit ihren Spielarten sicherlich die Grazie, die manchem Schriftsteller als Muse zur Seite stand:


Akelei - Hermann von Lingg


Um der Frühlingszeit Verscheiden,
Unter Blumen mancherlei, 
Auf den Weiden
Blühst du schön und frank und frei,
Akelei!

Sommerschwül ist's, und im Walde
Hört man nur des Kuckucks Schrei;
Ach, wie balde
Starb dahin der holde Mai!
Akelei!

Durch die Forstung ohn' Ermüden
Pirscht dahin die Jägerei.
Roß und Rüden
Ruft der Hörnerklang herbei,
Akelei!
Nach der Quelle dunklem Glanze
Beugt der Hirsch sein Prachtgeweih,
Doch die Lanze
Bohrt sein lechzend Herz entzwei.
Akelei!

Dunkle Tropfen Blutes rannen,
Eine Blume stand dabei,
Um die Tannen
Schwang sich hoch der kühne Weih.
Akelei!

Aber draußen vor dem Walde
Singen Hirten zur Schalmei:
Ach, wie balde
Starb dahin der holde Mai!
Akelei!
Ob Shakespeares mit der blau gehörnten Ranukel die Akelei meinte? Goethe jedenfalls schrieb: 
„Schön erhebt sich der Agley, 
und senkt das Köpfchen herunter. 
Ist es Gefühl? 
Oder ist`s Mutwill? 
Ihr ratet es nicht!" 
Na gut, unser großer Dichterfürst beeindruckt mich mit seinem Zitat zur schönen Akelei nicht wirklich ;-)

Falter und Akelei 


Akelein zwischen jungen Eschen
von Richard Thöne



Es war ein Tag im Monat Mai,
just noch ein recht kalter.
Eine kleine Akelei 
liebte einen Falter.

Doch er ließ sie unerhört,
schmachten und verblühen,
bis er -- endlich aufgestört,
selbst in Lieb tät glühen.

Und er flötet: "Ach verzeih,
holder, süßer Engel ... ", 
doch da fiel die Akelei 
schon verblüht vom Stengel.

Darauf ist dem Faltermann
schier das Herz gesprungen;
liebe drum, wer lieben kann, 
eh sein Glück vergungen!


Akeleiblätter
Eine alte Legend erzählt der Herr der Welten schuf die Blumen zur Freude der Menschen. Und wenn die Mensch die Blumen lieben, so seien sie immerdar mit unsichtbaren Bändern mit dem Himmel verknüpft. Die Akelei begleitet den Menschen seit den alten Zeiten, als magische Pflanze, als heilendes Kraut. Die heil. Hildegard nannte sie Ackeleia, man nutzte ihre Heilkräfte bei bösen Wunden und nachlassender Manneskraft. Der ital. Arzt und Botaniker Petrus Andreas Matthiolus schrieb: "Welcher Breutgam durch Zauberey ungeschickt geworden ist zu ehelichen werken, der trinke von einem Auszug dieser Wurzel und vom Samen und er genest." Einst der Göttin Frigga ward sie später der Jungfrau Maria geweiht und "Unserer Liebfrauen Handschuh" genannt, die gesenkte Blüte gar ein Symbol der Demut sein. Der Volksmund kennt sie noch unter Narrenkappe, Hosenlätzli, Teufelsglocken oder Harlekinsblume und wendete sie gegen Gelbsucht, chronische Hautausschläge und schlecht heilenden Fisteln an. Auch bei Dysmenorrhoe junger Damen und Hysterie sowie bei Skorbut. Das die Akelei zu den Hahnenfußgewächsen zählt, ist im Umgang mit ihr etwas Vorsicht angeraten. Wildwachsend steht sie unter Naturschutz!

(Quelle: Das große Buch der Heilpflanzen, Kräutersegen) 









Weltstar auf Mehlsäcken bot Klassik in der Mühle

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
Weltstar auf Mehlsäcken bot Klassik in der Mühle
Primarius des Leipziger Gewandhaus-Quartetts kommt seit 20 Jahren nach Würchwitz


Von unserer Redakteurin YVETTE MEINARDT


Würchwitz/MZ. Genau vor 20 Jahren saß Frank-Michael Erben schon einmal in der Suxdorf er Windmühle. Er begleitete seinen Vater den berühmten Solist des Gewandhauses. Dieser spielte vor vielen Jahren n der Windmühle auf. Damals traf sich die Runde noch auf Mehlsäcken. Gerade mal elf Jahre alt empfand de Knirps die „Mühle“ als etwas Besonderes, Geheimnisumwobenes. ‚Ich weiß noch, als Humus das erste Mal zu uns nach Leipzig kam‘, erinnert sich der heute 3lJährige. „Er baute In unserem Flur eine riesige Filmmaschine auf, die sich krachend in Bewegung setzte und zeigte den „Jungbrunnen“. Meine Schwester Cornelia setzte sich ans Klavier und improvisierte“ Es entstand eine wunderschöne Filmmusik. Und im Laufe der Jahre sahnte der „Jungbrunnen“ auf vielen Filmfestivals diverse Preise ab.

Heute steht Frank-Michael Erben auf den Bühnen weltberühmter Konzerthäuser. 1986 debütierte er als Solist in einem Konzert des Gewandhausorchesters Leipzig unter Leitung von Kurt Masur. Seit 1987 ist er 1. Konzertmeister des Gewandhausorchesters. 1993 Übernahm Frank-Michael Erben die Position des Primarjus Im Gewandhaus-Quartett. Der Weltstar gastuierte in vielen europäischen Ländern, gab in Japan und in den USA Konzerte, war vergangen Woche bei Prinz Charles zu Gast (MZ berichtete). Die Verbindung zum Kleeland hatte über die Jahre Bestand. Nach Würchwitz kam der Weltstar ganz in Familie, schließlich war der Sonnabend sein erster Urlaubstag.

Normalerweise kennt ihn sein Publikum nur in Frack und Fliege. In Bockwitz erlebte man Frank-Michael Erben in Jeans und kurzärmeligem Hemd. Er stand mitten im Publikum, und die eingeschworene Gemeinschaft erlebte im wahrsten Sinne des Wortes seine Musik. Seine Nasenflügel vibrierten und er schnaubte leise als er sich seinem Spiel auf, der „millionenschweren“ Geige hin gab. „Das Publikum saß direkt um mich herum, so sah es jede Schweißperle. Als Künstler zieht man quasi aus“, sinnierte Frank-Michael Erben nach dem Konzert.

Er liebt nicht nur die großen Konzertsäle. “Gerade seiner Heimatstadt Leipzig ist das Publikum übersättigt, kann mindestens zwischen zwei, drei Konzerten pro Abend wählen. ‘ Hier auf dem Land saugen die Leute wie ein Schwamm solche Konzert auf. Besonders gern erinnere ich mich an die Konzertabende in der Würchwitzer Schule, da spielte ich so fünf, sechsmal. Ich glaube, sie fanden im Biologieraum statt. Jedenfalls stand da ein Model vorm Ohr und daneben hing ein Schild: ‚Bitte leihen sie uns ihr Gehör‘ Den Humor und die Herzlichkeit habe ich schon immer an Humus geschätzt“, erinnerte sich Erben.

Donnerstag, Juni 13, 2013

Pestwurz

Früchte mit Haarkranz


Die Pestwurz hat wahrscheinlich jeder schon gesehen, die imposanten, oft bis zu einem Meter großen Blätter kann man auch kaum übersehen. Als Kinder nahmen wir die riesenhaften Blätter als Sonnenschutz beim Baden, leider verwelken sie sehr schnell. Wir kannten sie unter den Namen "wilder Rhabarber", essbar ist sie allerdings nicht. Sie ist vielmehr eine uralte Heilpflanzen, die viele Alkaloide enthält, Neuzüchtungen enthalten weniger leberschädigende Stoffe. Standardisierte Arzneimittel der Pestwurz sind hochwirksam gegen Migräne. Die Homöophatie kennt sie als Tinktur gegen Nervenschmerzen.
In der Volksmedizin werden die Blättern verwendet, diese sammelt man, wenn sie etwa so groß wie der Handteller sind, nach der Blüte, ohne Stiele und trocknet sie rasch im Schatten. In diesem Stadium soll der Gehalt an Wirkstoffen am höchsten sein. Ein Aufguss aus den Blättern hilft gegen Husten und Bronchialkatarrh, wirkt außerdem krampflösend und schmerzstillend. Erfolge sind bei chronischer Gastritis sowie nervösen Gallenleiden mehrfach beschrieben. Auch bei Migräne ist der "falsche Huflattich" wirksam, Schmerzanfälle und Heftigkeit verlieren an Intensität und Dauer. Weitere Indikationen in der Volksheilkunde sind Asthma, Gicht, Magenkrämpfe, aber auch gegen Menstruationsbeschwerden. 


Pestwurzblatt

Population in einem Feuchtgebiet



Rezeptur für den Pestwurztee nach Pahlow: 


2 gehäufte Teelöffel Pestwurzblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und für eine viertel Stunde rasten lasse. Davon trinkt man bei Bedarf 2 oder 3 Tassen.

Die Wurzeln werden vor dem Austreiben der Blüten im Februar ausgegraben, halbiert, aufgehängt und getrocknet. Sie enthält Petasin, was hochgradig entkrampfend wirkt. Nebenwirkungen sind vor allem auf das in der Pflanze enthaltene Pyrrolizidinalalkaloids zurückzuführen, der Gehalt in den Blättern ist um 2/3 geringer als in der Wurzel, daher sind nach Meinung der Phytotherapeuten die Blätter in der Heimanwendung bei Einhaltung der Dosierung unproblematisch. Nicht anzuwenden natürlich in der Schwangerschaft und Stillzeit.





Steckbrief:

  • wächst an feuchten Wiesen und Bachläufen, auf Überflutungsflächen. Hier wirkt sie  festigend auf den Boden und ist deshalb auch eine gern gesehene Besiedlerin an Ufern und deren Befestigungen
  • in der Blütezeit um die 40 cm, später über einem Meter hoch. 
  • Wurzelstock ausdauernd, dick, mit langen Wurzeln 
  • Blätter grundständig, erscheinen nach der Blüte, groß, herzförmig, gezähnter Rand, wellig, Unterseite wie wollig behaart 
  • Blattstiel gerippt und mit tiefen Furchen 
  • Blütezeit März / April 
  • Blüten zwittrig, rosa bis violett, am Anfang klein in Blütenköpfen zusammen stehend, später zu lockeren Trauben vereint 
  • Frucht mit weißen Haarkranz 
  • Geruch: Blätter und Stängel: stinkig unangenehm, vor allem bei Zerreiben,  Wurzelstock: süßlich 
  • Geschmack bitter
  • Lat. Name: Petasitis 
Weitere Zubereitung: 

10g Wurzelstock auf 500 ml Wein als Dekot

(lat. decoquere, decoctum = abkochen), Abkochung oder Absud ist ein wässriger Extrakt, der durch das Kochen von festen Drogen, wie Hölzern, Rinden und Wurzeln (evtl. auch Insektenhüllen), gewonnen wird. Er wird mit heißem oder kaltem Wasser angesetzt und erst dann zum Kochen gebracht. Die Ausgangstemperatur wie auch die Kochdauer hängt von den jeweils verwendeten Rohstoffen ab. Je nachdem, welcher Inhaltsstoff extrahiert werden soll, muss eine kürzere oder längere Dauer angesetzt werden: Das sind Kochzeiten von ca. 8 bis 30 Minuten oder mehr, auch ein Ansetzen über Nacht ist möglich. Manche Kräuter werden anschließend gefiltert oder abgeseiht. Für die Abkochung kann in der Regel eine kleinere Menge Kraut (ca. 1/3 weniger) als beim Aufguss verwendet werden.Quelle Wikipedia)
Quellenangaben: Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen, Heilpflanzenpraxis heute, Das große Buch der Heilpflanzen. 


Montag, Juni 10, 2013

Getrocknete Köstlichkeiten: Gemüsechips, Fruchtleder, Obstcracker, Müsliriegel & Co - Buchbesprechung


Die uralte Methode der Vorratshaltung erfährt eine Renaissance zu Hause, das Trocknen von Früchten Obst und Gemüse - nicht einfach am Bandel aufgereiht, sondern raffiniert als grüne Chips, Müsliriegel und Cracker - alles gesund und lecker. Selbst eine Köstlichkeit aus dem Mittelalter feiert in Linda Louis Buch eine vollendete Auferstehung: Das Fruchtleder mit seinem Geschwister dem Gemüseleder. So überrascht die Autorin zusammen mit dem Stocker Verlag mit einem wunderschön gestalteten Buch über allerlei wirklich erstaunlichen Kreationen und ausnehmend leckeren Schöpfungen in sauer oder süß, herb oder würzig. Wer „Bio-Bonbons & Konfekt selbstgemacht“ von ihr kennt und liebt, wird wie ich dieses Buch nicht mehr hergeben wollen. (Ein Gerät zum Dörren ist nicht erforderlich, es geht auch im Backofen.) 

Getrocknete Köstlichkeiten: Gemüsechips, Fruchtleder, Obstcracker, Müsliriegel & Co -Linda Louis
Aus dem Französischen übersetzt von Christian Schweiger
72 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, 72 Seiten
Preis:  € 12,95
Stocker; Auflage: 1 (30. April 2013)
ISBN 978-3-7020-1415-5

Sonntag, Juni 09, 2013

Rhabarber-Quark-Kuchen / Rhabarber-Saft-Kuchen

Als Grundlage für die beiden Kuchen nehme ich einen Quark-Öl-Teig. Den Belag muss schon am Tag zuvor ansetzen, denn er sollte über Nacht  Saft ziehen: 




  • 1,5 kg Rhabarber putzen, in Würfel schneiden, mit 2 bis 3 El Rohrzucker vermischen und über Nacht stehen lassen. Menge halbieren. 



Belag für den ersten Kuchen: 


  • 400 g Quark mit 
  • 150 g festen Jogurt
  • 1 Ei
  • 80 g Vollrohrzucker und 
  • 1 Bourbon-Vanillezucker gut vermischen.
  • 750 g vom Rhabarber ohne Saft abwiegen, darunterheben und auf den Teig geben. Abbacken. 


Belag für den zweiten Kuchen: 

Den restlichen Rhabarber abtropfen lassen, Saft auffangen. 


  • 1 Becher Schlagsahne auf 400 ml mit Wasser verdünnen, in einen Topf gießen. Dann mit
  • 4 El Vollrohrzucker und 
  • 1 Vanillezucker verquirlen. Hiervon 
  • 3 El abnehmen und mit 
  • 2 1/2 ELl Stärkemehl verquirlen und mit dem aufgefangenen Saft mischen. 


Das Schlagsahne-Wasser-Gemisch aufkochen und mit dem Saftmix unter fleißigem Rühren aufkochen, bei Seite stellen, die Masse wird dicker. Hier nun den abgetropften Rhabarber unterheben und auf den Teig streichen. Darauf Butterstreusel krümeln und abbacken.  


Für den Quark-Öl-Teig:


  • 200 g Quark
  • 200 g Dinkelmehl
  •  80 g Vollrohrzucker
  • 1/4 Backpulver
  • 4 El Milch
  • 4 El Sonnenblumenöl


Alle Zutaten zu einem schönen, geschmeidigen Teig verkneten und in eine Springform drücken. 



Mittwoch, Juni 05, 2013

Das Gute liegt so nah, warum in die Ferne schweifen - bucht Deutschland



Quelle:hdl-ledon
Das Gute liegt so nah, warum in die Ferne schweifen.... Besucht den Norden, den Süden, den Osten und den Westen Deutschlands. 

2004 durfte ich die auf der Erde einmalige "Sächsische Schweiz" bereisen. Natürlich kommt man ins Gespräch, auch über Hochwasser, zu übersehen sind die Pegelmarken an den Häusern nicht. Die Menschen meinten, dass sie danach sofort aufgeräumt und alles neu aufgebaut haben. Leider blieben dann eine Weile die Urlauber aus, dabei lebt diese Region wie viel andere - jetzt geflutete - vom Tourismus. Man sagte mir, dass die potentiellen Besucher nicht glauben konnten, dass alles so schnell wieder funktionieren würde. Das während der Flut die Nachrichten voll seien, dass ist ja auch ganz klar. Dann ist das Wasser fort, die Tagesschlagzeile wird nach und nach eine Andere. Deswegen wär es schön, wenn man die Menschen fragt: Hey wie geht Euch? Wollt bzw. könnt Ihr wieder Gäste aufnehmen? Man freut sich darüber, so war mein Eindruck. Die Menschen in diesen Gebieten haben einen so starken Willen und eine gewaltige Heimatliebe, wie sonst könnten sie mit dieser ständigen Gefahr leben. Und auch die, die es in Gebieten nun auch "erwischt" hat, wo normalerweise nicht so etwas passiert, sie halten alle zusammen, stehen Seite an Seite. All die freiwilligen Helfer, Feuerwehrleute, THW, Polizei, Männer, Frauen, Kinder, jeder hilft mit. Eine Frau aus Dresden hat es auf den Punkt gebracht: Das ist meine Stadt, da gibt es kein wenn und aber. Es ist egal aus welcher Himmelsrichtung stammend sich das Menschenkind sich in dieser Situation ein- und zurechtgefunden hat, ich finde es sehr beeindruckend, das verdient Respekt! Deutschland, deine Bürger stehen zusammen in Zeiten der Not. Es ist egal, wer Dir einen Sandsack reicht, einen Tee oder eine "Bemme" zur Stärkung. Hauptsache, die helfende Hand steht neben dir, alle wie ein Mann. 

Und darum Ihr Lieben: Wenn die große Flut vorbei ist, langsam Alltag einkehrt, wir alle uns wieder Gedanken machen um wohlverdienten Urlaub, dann könnte man doch überlegen, ob man seinen Urlaub nicht mal im Land der Dichter und Denker, der Burgen und Schlösser, tiefen Täler und schönen Seen, schwarzen Wäldern und schroffen Felsen, zwischen runden Bergen und flachen Küstenstrand verbringen will. Deutschland ist so schön.

Samstag, Juni 01, 2013

Heilmittel der Sonne. Mythen, Pflanzenwissen, Rezepte und Anwendungen

Die Sonne ist die Spenderin von Wärme und Licht, ohne sie geht es nicht. Dabei ist das Wirken der Sonne in manchen Pflanzen und Tieren komplexer als in anderen. Vereinen diese dann Heil- und Sonnenkraft in sich, dann spricht man von den Heilmitteln der Sonne. Ich gebe zu, ich tat mich etwas schwer mit dem Buch. Dabei ist es wunderbar recherchiert, beschreibt alte mythologische Wurzeln und enthält sehr viele praktische Anweisung zur Selbstanwendung. Es enthält viele über homöopathische Zubereitungen, dazu auch Dossierungen und Rezepturen, die man mit den erhältlichen Mitteln der gängigen Hersteller selbst anmischen kann. Überhaupt finden sich sehr oft die Hinweise auf Spagyra, Weleda und Wala außerdem auf andere Fertigarzneimittel, die in der Apotheke zu bekommen sind. Damit erschöpft es sich aber nicht, glücklicherweise bedachten Autor und Verlag auch Menschen wie mich, die es so mögen: raus auf die Wiese und sammle selbst. Dazu finden sich Rezepte für Tee, Räuchermischungen, Heilsalbe, sogar das legendäre Goldwasser. Wunderbar ist die Beschreibung des Jahreskreislaufes gelungen, mit den dazugehörigen Festen und auch wie man sie feiert. Jeder Jahreszeit sind verschiedene Pflanzen zugeordnet, die detailliert die Wirkungsweise dargelegt werden, ohne Fachsimpelei. Natürlich auch wieder die Verweis auf Urtinktur, Globoli und käufliche Medizin. Was mich aber hier immer wieder freut ist die Darstellung in der nordischen Mythologie, im Brauchtum. Insgesamt ist das Buch eine Fundgrube für naturheilkundlich begeisterte Menschen mit den verschiedensten Ansätzen, für jeden ist etwas dabei.

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten,  AT Verlag; Auflage: 1. Auflage (27. Februar 2013)
ISBN-13: 978-3038007449, Preis 24,90 Euro