Montag, November 28, 2011

Tofuversuch


Jetzt bin ich doch ein wenig stolz auf mich: ich habe es geschafft Tofu zu machen. Ok, an der Konsistenz muss ich noch etwas arbeiten, den Preßdruck erhöhen. Geschmacklich - naja - Tofu eben. Da kann man auch noch dran arbeiten.   


  1. Zuerst habe ich meine ungeschälten Sojabohnen in kochenden Wasser eingeweicht und 1 Stunde ziehen gelassen. Dann lassen sich die Bohnen einfach aus den Schalen drücken. 
  2. Mit dem VeganStar Sojamilch  herstellen - oder im Topf auf dem Herd.
  3. 1l  fertige Sojamilch auf 75 Grad bringen und dann mit einem TL Gerinnungsmittel z. B.  Zitronensaft, Essig, Calciumchlorid oder Nigari (Magnesiumchlorid -Nigari in etwas kaltem Wasser lösen) versetzen und umrühren. Die Milch darf kochen! 
  4. Bei wenig Hitze höchstens fünf Minuten köcheln, bis die Masse flockig und dick wird. Ich habe meinen einfach im Vegi stehen lassen, dass hat genügt.  

  5.  Die feste Masse wird in ein Mulltuch, Babywindel, Käsetuch oder komfortabel in eine Form gegeben. Dann ordentlich zusammenpressen, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist. 
  • Anschließend legt man den Tofu einige Minuten in Eiswasser. Im Kühlschrank hält er sich bis zu 10 Tage. 


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    Komisches Gewüchs im Waschnuß-Shampoo

    Neulich beim fabrizieren meines Waschnuss-Shampoos wuchs ein komisches Gebilde in einer sagenhaften Geschwindigkeit. Das ist mir noch nie passiert und danach auch nicht wieder. Wer weiß - vielleicht lag es am ätherischen Öl, dass doch nicht 100 % rein gewesen ist, auch wenn es auf dem Etikett stand, oder es war nicht mehr gut. Trotzdem ist das Walnuss-Shampoo immer noch klar mein Favorit wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, nur eben nicht mehr mit ätherischem Orangenöl. 


    So wird es gemacht: 


    8-10 Waschnuss-Schalen mit 1 L kochenden Wasser übergießen und 1 EL Apfelessig dazu geben. Über Nacht stehen lassen. Dann filtrieren und auf Körpertemperatur erhitzen. Nun noch ein zwei Tropfen ätherisches Rosengeranienöl (für den Duft) dazugeben und den Kopf über die Badewanne / Waschbecken halten. Meine langen Haare tunke ich in den Sud ein und den Rest schütte ich auf den Kopf. Das Ganze etwas einwirken lassen, so 1 -2 min. Dann mit viel klarem Wasser einfach abspülen - nicht rubbeln. Ins letzte Spülwasser einen Schuss Essig, das tut den Haaren gut, an der Luft trocknen lassen. Natürlich kann man auch föhnen, ich bin kein Freund davon. 



    Nicht erschrecken: wenn man den Sud auf den Kopf geschüttet hat, fühlen sich die Haare stumpf an. Aber wenn es abgespült wird, dann quietschen sie, wenn man eine Strähne zwischen Daumen und Zeigefingern flutschen lässt. Quietschen = sauber :-). Waschnuss macht mein Haar griffiger, es rutscht nicht so leicht auseinander. Außerdem wirkt es gegen Schuppen. Ich finde auch, dass das Nachfetten etwas länger braucht :-).

    Mittwoch, November 16, 2011

    Wasserfestes "Gift" für die Augen?




    Wer sich öfters schminkt, sollte sich auch Gedanken über Inhaltsstoffe machen und nicht bloß über den Preis der Artikel in der Restekiste zum Knallerpreis, bei denen vor allen die jungen Mädchen zugreifen - wie jüngst bei örtlichen Drogeriemarkt gesehen. Wasserfeste Tusche, die man nur mit Silikon- und Paraffinverbindungen hinbekommt,belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Körper. Außerdem können krebserregende Nitrosamine gebildet werden. 
    Das gleiche gilt für kußechte Lippenstifte, deren Haltbarkeit mit leichtflüchtigen Ölen bewerkstelligt wird, die bei normalen Temperaturen der Haut schon verdunsten. Es gelangt logischerweise ein Teil der Lippenstifte in den Körper, bei Trinken und Essen z. B.


    Da lohnt sich doch mal der Blick in die Naturkosmetikecke - man muß ja nicht gleich selber rühren. Produkte mit Rizinußöl und Sesamöl sind eine gesundheitlich unbedenkliche Alternativ. Nur eben dann nicht wasserfest. Oder man gibt sich natürlich schön.

    Mittwoch, November 09, 2011

    Wie - viel Mutter darf sein?

    In Anbetracht einer traurigen Begebenheit mit einer lieben Bekannten heute habe ich mir wieder mal Gedanken um Mutter & Beruf gemacht. Ehrlich Leute, das muß man mal loswerden. Diese ständige Schubladensteckerei. Nur weil eine Frau - ein Paar sich für mehr als 2 oder 3 Kinder entscheidet, kann man sie doch nicht als Assi bezeichnen, oder eine berufstätige Mama als Rabenmutter. Mich stinkt das so was von an, obwohls mir Jacke wie Hose ist, was man sagt und redet:


    Arbeitet man nicht und kümmert sich um Kind und Haushalt - dann


    • man liegt dem Mann /Staat auf der Tasche
    • hat nix weiter zu tun
    • ist zu faul zum Arbeiten
    • hat einen Blöden gefunden
    Geht man aber einer Arbeit nach, dann ist es auch nicht richtig. 
    • die armen Kinder, die sind so lange in der Kita / Schule
    • die brauchen doch ihre Mama.
    • wenn was schief geht, dann ist auch die böse Mutter schuld, weil die geht ja arbeiten.
    Hey, was soll das? Manche Menschen sollten echt mal einen Maulkorb bekommen. Jeder entscheidet doch selber, wie er sein Leben führen möchte. Keiner hat das Recht ungefragt Kritik zu üben - zu gut Deutsch: sich das Maul zu zerreißen. Man legt sich zwar ein dickes Fell zu, aber irgendwann langt es, dann wird auch die liebste Mami mal böse und bissig. Lass die Leute reden, heißt es immer - ja bitte, von Angesicht zu Angesicht, lernen wir uns kennen. Schon mal einen Chef gesehen, der über die Aussage seiner eventuellen Mitarbeiterin: "Ich habe mir bewußt Zeit genommen für meine Kinder." nicht die Stirn kraus gezogen hätte? Ich nur einen bis jetzt. Glückwunsch zu soviel Einsatz, Mut, Kraft, Risikobereitschaft, Loyalität, Ideenreichtum, Witz, Erfindungsgeist, Kriesenbewältigungsmanagement im 24-Stunden-Vollzeitjob! Genau das suchen wir! Das wär doch mal was. Oder? Gebt den Müttern eine Chance. 

    Schwarzwurzel - Winterspargel

    Der Spätherbst erinnert mich an ein Gemüse, dass man hier in Supermärkten fast vergeblich sucht: die Schwarzwurzel. Schade, denn mit ihrem feinen Geschmack passt die fast überall dazu und ist eine wunderbare Abwechslung. Und die Wurzel hat es in sich: 
    • Vitaminen A, B1- B3, C und E 
    • Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, 
    • Glykoside, Asparagin 
    • Allantoin (Zellerneuerung - desinfiziert und bringt Wunden zum schnelleren Abheilen.)
    • Im Milchsaft: Bitterstoffe und Inulin. 
    Auch die Germanen kannten und aßen die wahrscheinlich aus Spanien stammende Wurzel, die früher als Heilmittel gegen Schlangenbisse und Pest galt. Es dauerte aber noch bis zum 18. Jahrhundert, bis die Schwarzwurzel, die nicht holzig wurde, die Haferwurzel in unseren Gärten ablöste.  Die Schwarzwurzel ist ausdauernd und winterhart. Natürlich ist die Zubereitung etwas mühsam; Oma machte es so: 
    • Nur ordentliche, möglichst gerade Stangen, unverletzte Stangen kaufen.
    • Unter fließendem Wasser das Gemüse gründlich abbürsten, mit dem Sparschäler schälen und  sofort in Essigwasser legen, dann verfärben sie sich nicht. Und dann nach Rezept verarbeiten.
    • Oma schnitt die Wurzeln niemals klein, damit der Milchsaft nicht ausläuft und der aromatische Geschmack erhalten bleibt.
    Die etwas spöttische Bezeichung "Winterspargel" kommt nicht von ungefähr: Man kann Schwarzwurzeln genauso wie Spargel weiter verarbeiten. 




    Gebackene Schwarzwurzeln


    ca.750 g Wurzeln gründlich waschen, schälen in eine Schüssel mit Essigwasser  (auf 1L 1 Tasse Essig) legen. Möglichst im Ganzen in Salzwasser weich kochen, heraus nehmen und abtrocknen lassen. 
    Aus 200g  Dinkelmehl, 2 Eiern, 1 EL Öl und 1/4 l Milch einen zähflüssigen Teig bereiten, durch diesen zieht man die angetupften Schwarzwurzeln und bäckt sie in heißem Fett schwimmend aus. 


    Nach dieser Behandlung dürfte es mit den guten Inhaltsstoffen fast vorbei sein, daher hier ein  anderes Rezept:


    Schwarzwurzelsuppe


    Die Wurzeln wie gehabt vorbereiten. In Gemüsebrühe mit einem Schuß Zitrone oder Essig weich kochen. Dann die Wurzeln durch ein Sieb passieren und mit Muskat und Petersilie abschmecken. 
    (Gemüsesuppen im VeganStar geht total easy und das Gemüse wird auch nicht tot gekocht.)

    Gekocht als Gemüsebeilage



    800g Wurzeln waschen, schälen in langen Stücken lassen und in Salzwasser mit einem Schuß Essig garen.  50 g Butter in einer Pfanne auslassen und etwas Semmelbrösel anbrutzeln. Diese dann über die angerichteten Schwarzwurzeln geben. 





    Gedünstet


    Die Schwarzwurzel waschen und  in Scheiben oder kleine Stücke scheiden, mit einer kleinen in Würfeln geschnittenen Zwiebel  in etwas Fett dünsten, mit 1/4 L saurer Sahne aufgießen und mit Mehlschwitze binden - wer´s mag. Abschmecken mit Pfeffer oder Paprika. 


    Und das Gute kommt zum Schluß:


    Salat


    Schwarzwurzeln wieder vorbereiten aber im Ganzen 30 min Garen, dann abtropfen lassen und in Scheiben geschnitten in eine Schüssel geben. Marinade aus Wasser und Essig zu gleichen Teilen, etwas Öl dazu, Salz,  Pfeffer und etwas Zucker. 
    Wer es bunter mag kann mit feingewürfelten Paprika und Kräutern variieren. Auch Champis, Erbsen oder Schinken passen gut. Den Salat kann man auch noch mit einem gewürfelten gekochtem Ei verfeinern.Mit wenig Marinade in einen nicht süßen Crêpe angerichtet hat man ein feines Abendessen, dass sehr lecker ist und die Figur schont.

    Dienstag, November 08, 2011

    Kinderwerkstatt Zauberkäuter

    Wie bringt man Kinder die Welt der Magie, Düfte und Heilkräuter näher? Wie bringt man ihnen ein Grundverständnis und Respekt vor den grünen Volk bei?

    Wie lehrt man ohne Verbote welche Pflanze "gut" ist?
    In dem Buch "Kinderwerkstatt Zauberkräuter" erschienen im AT-Verlag werden 23 Heilpflanzen vorgestellt. Es sind sowohl sehr detailliert gezeichnete Bilder als auch wunderschöne Fotos vorhanden. Nach dem Lernen und der Ernte erfolgt die kindgerechte Weiterverarbeitung nach einfachen Rezepturen zu Kräuterölen, Salben, Teemischungen, Tinkturen ect. Auch Sinnspiele, "magische" Anwendungen, Ideenund Information zum Brauchtum der Feste (Walpurgisnacht, Kräuterweihe ect.) runden das Buch ab. Einzig die Dosierung der ätherischen Öle ist zu hoch. Bei diesem Thema lohnt es sich aber, nochmals einzulesen - mit Fachliteratur.

    Für interessierte Eltern und Betreuer ein schönes Einsteigerbuch, mit vielen Anregungen.

    ISBN: 978-3-03800-525-4
    Einband: Pappband
    Umfang: 120 Seiten
    Gewicht: 541 g
    Format: 19 cm x 23 cm - 46 Farbfotos und zahlreiche schwarz-weiss Abbildungen und Illustrationen

    Samstag, November 05, 2011

    Molke, Heilerde und Olivenöl und Kräuter


    Auch diese Seife entstand so ziemlich am Anfang meiner Seifensiederei. Mittlerweile sind die wenigen Stücke, die noch da sind über 3 Jahre alt, schön trocken ist sie geworden, wenig Gewichtsverlust und sie duftet immer noch, dank der Kräuter richtig fein. 

    Zutaten: 
    Olivenöl, etwas Kokus, 
    Molke für die Lauge, 
    Kräuter und Rohrzucker



    Donnerstag, November 03, 2011

    Reibeteig - "Graiy"

    Reibeteig ist eine Suppeneinlage, die es in Ungarn z. B. gleich bei den Nudeln gibt. Sie ist leicht selbst herzustellen: 

    Man braucht 2 Eier, 2 TL Salz, die man mischt und darein knetet man soviel Mehl, bis ein schöner fester Teig entstanden ist. Und der Teig muss fest sein, sonst kann man ihn nicht reiben, und macht sich die Handballen womöglich an der Reibe kaputt. Man kann die kleinen Teigstücke lufttrocknen und dann in einem Glas aufbewahren oder gleich in die KOCHENDE! Suppe geben. Umrühren, damit nichts anklebt. Der Reibeteig kommt fast augenblicklich hoch und dann kann gegessen werden. 

    Meine Oma machte ein lecker Süpplein, vor allem wenn man es im Halse hatte: 

    200 g Kartoffelwürfel in reichlich Salzwasser garen. 100 g weiße (nicht geräucherte) Speckwürfel auslassen, ein große Zwiebel würfeln und im Speck anbraten. Etwas abkühlen lassen und 1 EL Rosenpaprika zugeben, umrühren und zu den Kartoffeln mit dem Kochwasser geben. Wenn nötig noch etwas Wasser nachgießen. So scharf wie man es verträgt mit Paprikapulver würzen und dann aufkochen lassen, den Reibeteig einstreuen, umrühren, servieren. 

    Die Suppe ist gut, wenn man tüchtig mit schwitzen anfängt - weil es scharf & heiß ist. Oma nannte es "Graiy" oder so ähnlich. Saulecker- danke Oma!

    Weils so lecker ist - Schlesische Kartoffelklöße

    Neulich beim Kochen: Wieder "nur" Kartoffeln? Gekocht waren sie schon und eigentlich wäre ja auch Selbstgestampftes nett gewesen. Aber es gibt da ein Klößchen - denkbar einfach und macht doch was her: die guten Schlesischen aus Omas Rezeptkiste:
    So gehts: 750 g gekochte Kartoffeln heiß durch die Kartoffelquetsche in eine Schüssel  geben. 100 g Kartoffelmehl mit 1 TL Salz vermischen, mit 20 ml kalter Milch anrühren, über die Kartoffeln geben und gleich hinterher ungefähr 170 ml heiße  Milch. Nun sofort verrühren und verkneten. Aus der Masse Klöße formen und in kochendes Salzwasser einlegen und 8 -10 Minuten ziehen lassen. Fertig. ich hab meine noch mit Petersilie gewürzt, da ich Rahmsauce hatte und es dazu gut passte. Das Bild ist bissel blaß, die Teile sind schön gelb, wie Kartoffelbrei  :-) Guten Appetit.

    Kürbisgenuß fast mit Stumpf und Stiel

    Allerheiligen ist vorbei, auch wir haben eine kleine Feier im Garten gehabt, allen die anwesend waren, danke ich fürs Kommen und die gute Laune sowie die schönen Stunden. 
    Zeit den durch Halloween eine Art Renaisance erlebenden Kürbis etwas näher zu betrachten, ist er doch eine der ältesten Kulturpflanzen, die den Menschen schon seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel dient. Alte kernige Funde aus prähistorischer Zeit werden auf etwa 10.000 v. Ch datiert. Das Fruchtfleisch musste gleich verwertet werden, da es sich bekanntlich schnell verdirbt, die eiweißhaltigen Kerne allerdings kann man länger aufheben und verschieden einsetzen. Süß-sauer eingelegt, als Füllung, Pie, Kuchen, Suppe und als Plätzchen - dafür kennt sicher jeder ein Rezept, daher habe ich etwas herausgesucht, was bestimmt nicht jeder kennt: 

    Mazedonischer Kürbis-Spargel

    Man benötigt einen 1,5 kg schweren Kürbis, den man aushöhlt und dann in fingerdicke lange Stücke schneidet. Mit Küchengarn bindet man sie paketweise zusammen und kocht sie in Salzwasser, dem ein TL Zucker zugefügt wird, bis sie glasig sind. Dann nimmt man den Kürbis heraus, lässt ihn abtropfen, nimmt das Garn ab und schichtet alles in eine Auflaufform und gießt 1 Becher Sauerrahm darüber. Darauf krümelt man 4 EL Semmelbrösel, die man in Butter gelbbraun anbrät. Das Ganze schiebt man in den Herd und backt es bei 120 Grad 15 min.

    panierter Kürbis

    1,5 kg zarten Kürbis aushöhlen, waschen, in 6 cm lange und gut 1cm dicke Streifen schneiden, salzen und 1/2 Stunde ziehen lassen. Dann in 2 verschlagenen, gepfefferten und gesalzenen Eiern wenden, anschließend in Semmelbrösel. Dann in heißem Fett (was auch immer Man sonst zum Braten nimmt) ringsherum braun braten und mit Tomatensauce servieren.

    Zum guten Schluss, da wir nichts wegwerfen wollen: 

    Die Kerne heben wir auf und bereiten eine leckere Knabberei: Die Kerne sämtlich von Fruchtfleisch lösen und waschen, bis sie nicht mehr so klebrig sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegeten Bleche können sie gesalzen oder ungesalzen bei 200 Grad geröstet werden, wobei man sie mit dem Pfannenwender nach gut 10 Minuten wenden kann, damit man eine schöne gleichmäßige Bräunung erreicht. 

    Und wer die Knabberei vom Jahrmarkt vermisst, der kann sie karamelisieren. Dazu Rohrzucker und 1 EL Rübensirup in einer Pfanne auslassen die Kerne dazu und gut umrühren. Dann auf einem Backpapier ausgebreitet abkühlen lassen, eventuell in Stücke brechen. 

    Ungeröstet und getrocknet kann man sie im Müsli genießen oder zu Gemüseriegeln, Gemüseleder und zum Backen sowie für Salate verwenden. 

    Auch Kürbismilch läßt sich leicht selbst herstellen: Kürbiskerne in Mixer zerkleinern, mit warmen Wasser aufgießen, 20 min ruhen lassen, seihen und mit Honig abschmecken. 

    Frischkäse übrigens kann man mit gerösteten Kernen, die man nach dem Erkalten in der Mühle bzw. Küchenmaschine fein zerkleinert zu neuen Ehren als Herbstbrotaufstrich verhelfen. Abgeschmeckt wird mit Pfeffer, Salz. Eine Schalotte in feinen Ringen rundet das Ganze geschmacklich ab. 






    Mittwoch, November 02, 2011

    So - und nun noch selber machen

    Die Idee ist nicht von mir und auch (noch) nicht getestet. Die so klugen Ägypterinnen benutzen schon Schwämme während der Periode. Sie trocknen die Scheidenschleimhäute nicht aus, sind somit schonend zu Weib und Natur. Aus einem sehr feinporigem Naturschwamm (nicht gebleicht) werden passende Stücke in Walnußgröße geschnitten. Diese Stücke sollen wie Tampons benutzt werden. Einfach in Wasser waschen, ausdrücken und einem Tampon gleich einführen. Wenn der Schwamm voll ist, auswaschen und wieder verwenden . Zur Desinfektion den Schwamm in Essigwasser (1:2) für 12 Stunden baden lassen, oder in Alc einlegen. Nicht auskochen, da geht das Teil kaputt. An einem sauberen Ort lufttrocknen lassen und eben bis zum nächsten Einsatz aufheben in einem Tontöpfchen oder ähnliches, damit Luft heran kommt. Man kann die Teile auch im Web bestellen, einfach mal "Menstruationsschwämmchen oder MeLuna" in die Suchmaschine der Wahl eingeben.

    Und um gleich noch eins draufzusetzen

    waschbare Monatshygiene


    • Atmungsaktiv, angenehm und unkompliziert zu tragen, verrutschen nie 
    • Zuverlässiger Schutz: Absolut dicht auf Grund der Flügel und der hohen Saugfähigkeit, keine peinlichen Erlebnisse mehr 
    • Verhindern die Belastung der Haut durch Berührung mit chemischen Substanzen in herkömmlichen Damenhygieneartikeln 
    • Bewirken einen natürlichen, angenehmen Blutfluss
    • Bunt und freundlich – für jede Stimmung das passende Design
    • Pflegeleicht – waschmaschinen- (bis 95°) und trocknergeeignet
    • Praktisch und unkompliziert für Unterwegs
    • Langfristig günstiger als klassische Binden
    • Umweltfreundlich durch Müllvermeidung
    Quelle: bloodmilla.de

    Mondtasse

    Auf der Suche nach dem heiligen Gral in Sachen Monatshygiene habe ich etwas gefunden, dass mir wirklich neu ist. Ich bin echt hin und weg. Und ich hab schon viel gesehen. 


    Aber den MoonCup hätte es schon früher geben sollen, aber jetzt, ja das ist doch mal was. Dazu noch umweltschonend, nur mit der Reinigung in der Spüli kann ich mich nicht anfreunden. Die beschriebenen Vorteile jedenfalls sind mehr als einleuchtend, darüber kann man sich doch ruhig mal Gedanken machen: 

    "Der Mooncup enthält keine Bleiche, kein Deodorant oder aufnahmefähigkeitsverstärkenden Gele. Der Mooncup beeinträchtigt Ihre gesunde Scheidenflora nicht. Weiterhin konnte kein Zusammenhang mit TSS (Toxic Shock Syndrome) nachgewiesen werden. Die weiche Oberfläche des Mooncups behindert weder die lebenswichtige Selbstreinigung noch greift es die schützenden Funktionen der vaginalen Schleimhaut an. Die natürlichen Abwehrmechanismen werden nicht zerstört, der Mooncup interlässt keine Fasern in und an der Scheidenwand. Zu Ihrer Sicherheit ist der Mooncup aus einem speziellen medizinischen, nicht allergischem Silikon hergestellt. Silikon ist ein organische Verbindung, die aus Sandstein gewonnen wird. Silikon verursacht keine Reizungen und ist somit perfekt geeignet für Frauen mit Latexallergie. Der Mooncup kann wie Babyausstattung gereinigt werden: entweder mit Sterilierungsflüssigkeiten, durch Auskochen oder ganz einfach: in der Geschirrspülmaschine! Ganz anders als Binden oder Tampons ist der Mooncup wiederverwendbar. Sie brauchen nie wieder Ersatzbinden oder -tampons mitzunehmen. Mit entsprechender Pflege gemäss Anleitung wird Ihr Mooncup ungefähr 10 Jahre halten. Stellen Sie sich den Müllberg von Binden und Tampons vor, denn Sie in dieser Zeit produzieren würden! Der Mooncup Menstrual Cup wird in England hergestellt."Quelle: Mondtasse (Copyrigth für Foto und Text)

    Menstruationstassen von Bloodmilla